Patientenverfügung

 

PATIENTENVERFÜGUNG

Mit der Patientenverfügung weist der Patient seinen Bevollmächtigten, Betreuer und Arzt an, bestimmte medizinische Behandlungen vorzunehmen oder zu unterlassen.

Diese Verfügung tritt nur dann in Kraft, wenn sich bei einer ausweglosen Erkrankung ohne Chancen auf Heilung oder Besserung ein Zustand ergibt, wo der Patient nicht mehr selbst in der Lage ist, seinen Willen kund zu tun. Als Beispiel sei eine Krebserkrankung im Endstadium genannt, wo es zu einem Herzstillstand kommt und hier keine Reanimation (also Wiederbelebung) vorgenommen werden soll. Ein anderes Beispiel ist eine Demenz, wo der Patient in einer lebensbedrohlichen Situation keinen Willen mehr äußern kann.  Meist werden Magensonden und Intubationen (ein Beatmungsschlauch, der in die Luftröhre eingeführt wird) abgelehnt.