Venenverödung

 

VENENVERÖDUNG

Die Varizenverödung, auch Sklerosierung genannt, ist ein Verfahren zur Behandlung von Krampfadern.

Es wird zur Behandlung netzförmiger dünner Krampfadern (Besenreiser) der Beine angewandt. Hierbei wird ein Verödungsmittel in die Vene eingespritzt.

Durch diese Therapie wird in den Venen eine künstliche Entzündung der Gefäßinnenwand hervorgerufen, was zur Verklebung und damit zum Verschluss der Venen führt. Gut verödete Venen sind dauerhaft verschlossen und stehen dem Blutfluss nicht mehr zur Verfügung. Dadurch werden die venösen Verhältnisse im Bein verbessert, da das Venenblut, das zum Herzen geführt werden muss, nicht mehr in defekten Venen versackt. Unmittelbar nach der Verödung werden die Einstichstellen verklebt und Kompressionsstrümpfe über das behandelte Bein gezogen.

Damit die Therapie gut erfolgt, muss der Stützstrumpf die nächsten 48 Stunden durchgehend und weiterhin (je nach Verordnung des Arztes) nur noch tagsüber getragen werden.